Die deutsche Community rund um die Might and Magic Reihe sowie weitere Rollen- und Strategiespiele
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Was interessiert mich dieser Leonardo, ich will den Rest des Gedichtes, da Herpes wohl nicht mehr dazu kommt, kann es auch in die Literarischen Ergüsse rein, da passt es auch
(ich bin ja so an Kultur interessiert)
Gruss Ludwig
Dr Wunderfitz macht Jungfern rar.
(Schwäbisches Sprichwort) (=Neugierde)
Tag 21: Ähm, da lag nun wohl ein kleiner Irrtum meinerseits vor:
Wurden durch eine mächtige Explosion geweckt, als der Hubschrauber plötzlich doch noch in die Luft ging, und nicht nur er:
Mit ihm auch gleich Fred, der kleine Zwergpingu, der hinter dem abgestürzten Fluggerät gerade verschämt sein Morgengeschäftchen erledigte.
Mann, wie der weggeschossen ist, nur eine kleine Wolke schwarzer und weißer Federn zurücklassend..... sind auch prompt umgekippt, wie die Dominosteine.
Egal, wieder ein Meilenstein in den jahrhundertelangen Bestrebungen der Pinguine, doch noch die Lüfte zu erobern.
Haben den Kleinen dann aber leider nie wieder gesehen, was aber vielleicht ganz gut war. Tripp fing nämlich sofort etwas zu faseln an, von wegen, er hätte noch nie toten-Zwerg-Pingu gehabt, was ihm verständlicherweise einige angewiderte Blicke des letzten verbleibenden Zwerg-Pingus und eine Massage mit meiner Eis-Wurz einbrachte.
Gono war dann nicht von der Idee abzubringen, die Überreste der armen Seele zu begraben, selbst als ich ihn vorsichtig darauf hinwies, dass nur noch das zuvor gemachte Häufchen von Fred übrig wäre....
.... was soll ich sagen.....er hat es doch getan ....
Hmm..., ich frage mich dieser Tage öfters, warum, verdammt noch mal, ich anscheinend bloß geisteskranke Pinguine als Begleiter für meine Reise ausgewählt habe...
Gono war dann natürlich wieder beleidigt, als ich mir bei seinen salbungsvollen Worten "Asche zu Asche....." ein
leises "Scheiß zu Eis" nicht verkneifen konnte. Was soll`s - beleidigt ist er ja doch um`s Vielfache erträglicher... har har.
Nichts desto trotz zogen wir kurze Zeit später endlich los, um möglichst bald auf die Fährte von Eisbären zu stoßen.
Der Galapagospinguin, er heißt übrigens Ulcus, durfte einige Meter voran gehen (das es ja doch sein kann, dass wir recht plötzlich auf Eisbären stoßen),
Leonardo machte das Schlusslicht (da es ja doch sein könnte, dass plötzlich Eisbären hinter uns auftauchen).
Der letzte Zwergpingu dagegen, er heißt Molle, trug unser ganzes verbleibendes Gepäck. Ich dachte, so würde er vielleicht am besten von der Trauer, um seine Gefährten abgelenkt werden. Molle dagegen war erst nach dem 5. Knüppelschlag ebenfalls dieser Meinung ...
Als wir dann nach eingen Stunden Marsch um eine Schneehügel-Ecke bogen, stießen wir auf unsere ersten Spuren im Schnee, allerdings waren es menschliche und keine eisbärlichen...
Da diese Spuren aber nicht von uns weg, sondern uns entgegen führten, hatten wir die Verursacher dieser Spuren auch ziemlich rasch getroffen, nämlich.... sofort.
Ich war hocherfreut über diese Begegnung, hoffte ich doch so, rasch Auskunft über den Aufenthaltsort unserer Beutetiere zu bekommen.
Es handelte sich um zwei abgewrackte Männer, die ich fragte, wo es hier eine Straße oder einen Weg zu den Eisbären gäbe, doch die zwei (sie stellten sich als Daum und Wecker vor) meinten bissig, nach Straßen würden sie hier schon lange suchen, und dass das Reisebüro das verlangte `viel Schnee ungestört genießen können` irgendwie falsch verstanden haben muss, hier gäb`s ja gar keinen`....
Schon ein komisches Volk diese Menschen, aber so brauchen sie Herpes gar nicht kommen.
Natürlich prügelten wir sie windelweich... har har.
Ließen aber von ihnen ab, als sie uns flennend einen runden Lederball, eine Gitarre und eine gute Tagesration toten Fisch als Entschädigung anboten, Sinnvolleres hatten sie nicht dabei, aber wer weiß, vielleicht können wir das ja noch gebrauchen.
Leo fragte sie dann noch, ob sie denn auch gedacht hätten "N" bedeute "Nach Hause", aber die beiden schrien im Weglaufen nur, das müsse "Nase voll" bedeuten, denn das hätten sie jetzt endlich wieder - verdammte Pinguine...
Naja - wie ich schon sagte - eine seltsame Rasse....
Waren bald später zu erschöpft, um noch weiter zu reisen. Schlugen daher unser Nachtlager auf. Dabei nahm ich Syphie in einem günstigen Augenblick zur Seite und fragte sie, ob sie heute, in dieser kalten Nacht nicht vielleicht gerne in meinem Schlafsack übernachten würde. Was soll ich sagen - sie sagte `Ja`. Heureka!
Freu mich, wie ein Eisbär auf das Schlafengehen.
Erlegte Eisbären: 0
------- Nachtrag, 21. Nacht: Liebes Tagebuch - schon wieder ein Missverständnis!! Sitze hier in der Kälte und statt im siebenten Himmel zu schweben friere ich mir mein bestes Stück ab, während Syphie sich in beide Schlafsäcke gewühlt hat.
Als ich beschwingt und augenklimpernd dazukrabbeln wollte, meinte sie bloß `aber sicher nicht in diesem Leben`.
Mann, was bin ich sauer. Tripp grinste blöd, Gono dagegen bietet mir ständig ein warmes Plätzchen an und meint, man könne sich doch kameradschaftlich arrangieren und gegenseitig in den Schlaf löffeln.
Als ich ihm mit der Keule gerade ein paar hinter seine Löffel geben wollte, hörten wir ein lautes und unheimliches
Pfeifen. Es kommt nach einer kurzen Pause immer wieder und ist manchmal näher manchmal weiter weg.
Muss dem morgen unbedingt auf den Grund gehen.
Verdammt, klingt wirklich gespenstisch.
Löffeln jetzt alle sieben.....
Nur wegen der Kälte.
Natürlich!
Tag 22, Teil 1: Eisbären!
Haben uns nach einer unruhigen Nacht voll von diesen mysteriösen Geräuschen gesammelt, uns den Schreck aus dem Gefieder geschüttelt und uns schnell auf den Weg nach Süden (irgendwie ist hier überall Süden) in Richtung dieser Geräusche gemacht. Was soll ich sagen? Es war unglaublich worauf wir stießen. Wurden wir doch Zeuge einer der legendären Eisbahnüberfälle durch Eisbären. Und das Pfeifen, das wir öfters in der Nacht vernehmen konnten, kam von eben dieser Eisenbahnlinie .....
---------------------------------------- Liebe Leser! Um die eben erfolgten Ausrufe des Erstaunens im Keim zu ersticken und die unvermeidbare Konfusion möglichst gering zu halten, sehen sich die Verfasser an dieser Stelle gezwungen, Herpes Aufzeichnungen durch eine kurze Erklärung der eben geschilderten Tatsachen, zu unterbrechen.
Es ist nämlich so: Schon seit langer Zeit gibt es eine Transibirisch-Arktische Eisenbahn, auf die eben zu diesem Zeitpunkt unser kleiner Held stieß.
Gut, wird mancher sagen, die gibt es, aber was hat das mit den Eisbären und den Pinguinen zu tun? Gemach, lassen sie uns erklären, denn das Wissen über die sagenumwobene Transsibirische Eisenbahn ist rudimentär.
Wo verlief sie? Durch Sibirien? Na, was sollte sie da? Von einem sibirischen Ende zum anderen?
Eine ziemlich unsinnige Annahme.
Nein, die Transsibirisch-Arktische Eisenbahn war in früheren Tagen eine fast global zu nennende Transportmöglichkeit für alle Arten von Waren und Menschen. Sie nahm ihren Ausgangspunkt im Wiener Zentralbahnhof und endete in der New Yorker Centralstation.
Ungläubige werden jetzt den Kopf schütteln, weil sie nur an die großen Ozeane denken, die zwischen Wien und New York liegen. Aber damals hatten die Menschen halt noch echten Pioniergeist!! Sie begannen in Wien, führten die Strecke über Budapest nach Moskau und dann... ja, da liegt die Lösung ganz nahe, nicht von Moskau nach Sibirien!! Denn durch die Tundra, die im Sommer gefroren war und im Sommer zu einer Schlammwüste wurde, da konnte man damals noch keine Schienen verlegen. Unsinn, sagte man sich damals, schlagen wir doch einfach einen Haken.
Und den schlugen sie dann über das ewige Eis der Arktis und dann wieder zurück über den permanenten Frostboden Sibiriens. Daß die Strecke unter der Beringsee über Alaska dann irgendwie weiterführte nach New York, das dürfte ja wohl klar sein, denn sie endete ja im New Yorker Zentral Bahnhof...
Für uns, beziehungsweise für die Eisbären und nun auch Herpes und seine Begleiter, ist aber nur das kurze Stück interessant, das ziemlich exakt über den Nordpol führte.
Die Eisbären nun aber, waren äußerst geschickte Eisenbahnräuber. Sie hatten zwar keine Ahnung von der Tradition der Eisenbahnräuber in den Vereinigten Staaten oder von den zahlreichen Indianerüberfällen auf die Stahlrösser in den amerikanischen Steppen, aber ihnen wohnte ein Trieb inne, der beim Anblick eines vorüberziehenden Zuges immer erwachte, und kam nun so ein ratterndes und pfeifendes Ungetüm den Schienenstrang der Arktis entlang, dann war so ein Eisbär in der Regel nicht zu halten.
Und genau so geschah es an dem Tag, als auch Herpes den Schauplatz unseres Geschehens betrat.
Die Geschichte und den Ablauf eines Eisbären-Überfalls auf einen Zug wollen wir hier nicht im Detail schildern, denn es gibt zur Genüge Schilderungen in der einschlägigen Fachliteratur.
Kurz zusammengefasst lief es so ab:
Der Eisbär sucht sich einen passenden Seehund, galoppiert in Richtung Schienenstrang, schlägt, dort angekommen, den Kopf des Seehundes einmal kräftig auf das Eis, legt diesen dann quer über die Schienen und versteckt sich hinter einer nahen Schneewehe. Der Banause wird jetzt sagen, na und?
Aber in der Arktis ist ein Seehund-Leben auch einem Lokomotivführer noch viel wert. Und das wissen auch die Eisbären von den zahlreichen Erzählungen der Alten. Mit quietschenden Rädern und funkensprühend bremst der Zug also ab und kommt tatsächlich (meistens) ganz knapp vor dem Seehund zum Stehen. Es muß häufig schon sehr knapp gewesen sein, denn genau aus diesem Grund haben zahlreiche arktische Seehunde zwei kleine Einschnitte, einen am Ohr und einen am Fuß. Genau in dem Abstand der Spurweite der Eisenbahn, die über die Arktis führt. Einwände sind hier fehl am Platz, es handelt sich um ausgewachsene Arktis-Seehunde, und bei denen passt das.
Der Zug hält dann, der Lokomotivführer springt aus der Lok um dem Seehund zu helfen, der Eisbär springt hinter seiner Deckung hervor und verfährt mit dem Lokomotivführer so, wie er zuvor mit dem Seehund verfahren war, ein Schlag mit dem Kopf auf das Eis, nicht tödlich, aber betäubend, (na gut, manchmal auch tödlich, aber selten) sprintet zum ersten Wagen, reißt die Tür auf, greift sich seine Beute, danach wieder mit der Linken den Seehund (für das Abendessen) und eilt davon. So ähnlich laufen alle arktischen Eisenbahnüberfälle durch Eisbären ab. Angemerkt sei, daß dem Lokomotivführer meist nicht viel geschieht, er erwacht, kann sich an nichts erinnern, besteigt seine Lokomotive und fährt weiter. Erst in Alaska bemerkt man dann den Diebstahl. Aber da ist es schon zu spät.
Auch Herpes, einem der meist belesensten Pinguin-Abenteurer, waren diese, zuvor geschilderten Tatsachen natürlich hinlänglich bekannt.
Wir sehen auch Sie, werte Leser, nun mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet, und somit in der Lage, dem weiteren Geschehen problemlos zu folgen...
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.... Laut quietschend bremste der Zug, schaffte es aber diesmal nicht, rechtzeitig vor dem Seehund anzuhalten. Als der Zug endlich stillstand, stieg ein alter, dicker, mit wild wuchernden Kotletten bewachsener Lokführer aus, um nach dem Seehund zu sehen. Just in diesem Moment schlug der Eisbär zu, schlich sich in den Rücken des Zugsführers und schlug ihn mit dem Kopf gegen das Eis.
Es war höchste Zeit einzugreifen.
Schnell, kurz und prägnant gab ich meine Befehle an die anderen.
Dann stürmte ich los....
Uiiiiiiiiiii is das pföööööööööööön!!!!!!!!!!! (nach Ping Pinguin aus Urmel) Sag mal, hast du dir schon die Rechte an Herpes dem Nordpolpinguin sichern lassen???? Sonst kommt noch einer und klaut das und du kannst den Millionen nachgucken, die der damit macht.
*nixe greif und festhalt* ....nixe, schick mir bitte mal ne mail, damit ich deine addi hab und dir den link zu deinem profilbild schicken kann. das is nämlich schon seit tagen online :O