Ok dann werd ich mal wieder -- ich werd jetzt mal einiges "zerrupfen"
Moskito hat geschrieben:@ Anke
Ich glaube nicht, daß sich nur Leute die grade im Arbeitsleben stehen darüber Gedanken machen dürfen, bzw diese äussern
Daß sich diese Frage, wenn man an Arbeit denkt, aufdrängt halte ich für unumgänglich. Interessant wäre dabei nur aus welchen Gründen man sich für die jeweilige Antwort entscheidet.
Ich denke nicht daß es dabei einen Unterschied macht ob man nun grade malocht oder nicht

Danke Dir
Es gibt leider immer wieder Menschen, die meinen, daß derjenige der grad nix zu tun hat oder es nicht selbst durchmacht nicht mitreden sollte. Aber ich werd einfach weiter mitreden
Argh hat geschrieben:Leider reduzieren hier alle Arbeit auf Erwerbsarbeit, also auf einen Job - schade eigentlich
Denn auch das was rund ums Heim betrieben wird ist Arbeit, Lernen ist Arbeit, Vereinstätigkeit ist Abeit etc. pp. ....
Arbeiten tun nicht nur Erwerbstätige sondern auch Kinder und Greise. - Ja, ich denke oft in manchem Kinderspiel steckt mehr Ernsthaftigkeit, als in der Erwerbsarbeit so manches Erwachsenen.
Also wenn ich Dich richtig verstehe ist alles was in irgendeiner Art und Weise ein wenig Bewegung bzw Betriebsamkeit erfordert Arbeit?

Hm ging es hier nicht nur um den Begriff der Arbeit -- also einer Tätigkeit der man von berufs wegen nachgeht um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten
Argh hat geschrieben:Nun zu meinem Post .... wenn Du in Deinem Leben nach Glück strebst findest Du dies nicht in Vergnügungen und Ablenkungen sondern in einer Aufgabe.
Bitte präzisiere dies noch ein wenig, so daß auch Ankidoof das verstehen kann.

Manchmal braucht jeder noch so bestrebte Mensch sowas wie Ablenkung bzw ein wenig Vergnügen um einfach mal wieder Luft zu holen -- geht irgendwie auch aus Deinem P.S. hervor - es sei denn ich versteh hier mal wieder alles falsch
Kleine Waldfee hat geschrieben:Ich habe für die zweite Möglichkeit gestimmt, ich denke, wenn ich auch ohne Geld leben könnte, würde ich es lieber tun, als zu arbeiten.
Ich denke mal das würden viele gerne so handhaben wenn es die Möglichkeit gäbe

nehme mich da nicht aus.
Kleine Waldfee hat geschrieben: Aber es ist wirklich eine Definitionssache, und jeder muss für sich allein entscheiden, was für ihn arbeit ist. Ich finde, argh hat in gewissem Sinne schon recht, jeder sollte für jede Tätigkeit, die er ausübt, den angemessenen Respekt gezollt bekommen, ob das nun sein Beruf ist oder man sich für irgendetwas angagiert und damit seine Freizeit verbringt.
Es steht außer Frage daß jeder Tätigkeit Respekt gezollt werden sollte.
kleine Waldfee hat geschrieben:Wieder ein anderer kann vielleicht wunderbar Origami-Falten und für ihn ist es genau so Arbeit wie sein täglich ausgeübter Beruf. Aber so möchte ich Arbeit nicht definieren, denn dann wäre in meinen Augen die Umfrage sinnlos.
stimmt wenn wir alles unter den Begriff Arbeit tun würden wäre diese Umfrage wirklich nicht sehr sinnvoll. Aber warum einfach wenn es auch philosphisch/wissenschaftlich betrachtet werden kann
der Brockhaus und Isakara hat geschrieben:
1) bewusstes, zielgerichtetes Handeln zur Befriedigung von Bedürfnissen. - In der Wirtschaft ist A. eine Grundlage der Gütererzeugung und der Bedarfsdeckung sowohl der Gesamtheit wie des Einzelnen; neben Kapital und Boden einer der drei Produktionsfaktoren
Ziel der Umfrage - Ich hätte es nicht treffender definieren können
Isakara hat geschrieben:...darunter verstehe ich das ich etwas machen muss wozu ich eigentlich keine lust habe um geld zu verdienen von dem ich mir zb essen kaufen kann.. also eher negativ..
deshalb meinte ja auch Stone, daß es schon spaß machen sollte. Und Argh hat es ja sehr treffend in seinem P.S. erwähnt, daß es keine Sinn hat sich mit etwas zu quälen, wenn man dabei irgendwann drauf geht.
Ich drück Dir die Daumen für die Jobsuche
Ich wüsste auch nicht, was ich so den ganzen Tag tun sollte, selbst wenn ich es mir leisten könnte. Mir geht es ja jetzt schon fürchterlich auf die Ketten Arbeitsunfähig zu sein. Wenn ich es könnte würde ich auch nur so just for fun einem Job nach gehen. Dies dann aber mit der notwendigen Ernsthaftigkeit, aber ich würde meine Arbeit nie zu meinem vorrangigen Lebensinhalt machen wollen - stimme da Waldfee zu -
So und zum Abschluss nochmal eine weitere Definition der Arbeit
Microsoft Encarta hat geschrieben:Arbeit (Soziologie), die Aufwendung physischer, geistiger oder emotionaler Anstrengung für die Herstellung von Waren zum eigenen oder fremden Gebrauch sowie das Erbringen von Dienstleistungen.
Grundsätzlich kann zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit unterschieden werden. Die Erwerbsarbeit war lange Zeit vorwiegend den Männern vorbehalten. Umgekehrt waren die regenerativen Tätigkeiten wie Hausarbeit und Kindererziehung die Domäne der Frauen. Diese Form der geschlechtlichen Arbeitsteilung beginnt sich in den westlichen Industrienationen seit den sechziger Jahren langsam aufzuweichen. In der Geschichte wurde der Wert und die Bedeutung der Arbeit sowohl im religiösen als auch im philosophischen Kontext unterschiedlich angesetzt. Einen besonderen Stellenwert nahm die Arbeit seit der Reformation in der lutherischen und calvinistischen Theologie ein. Den Zusammenhang zwischen protestantischer Arbeitsethik und der Entwicklung der kapitalistischen Industriegesellschaft hat insbesondere Max Weber in Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1905) herausgearbeitet.
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