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Verfasst: Sa 03.01.2004 - 21:20
von gelbe Wiesenameise
Auch wenn man (auch ich) manchmal von einem Lottogewinn und einem Leben träumt, ohne in die Arbeit gehen zu müssen, denke ich daß mittel- oder langfristig ein Leben ohne jegliche Arbeit absolut unbefriedigend und deprimierend ist. Der Mensch braucht eine Aufgabe und eine daraus resultierende "Selbstbestätigung" (ob jeder bei seiner Arbeit seine "Selbstbestätigung" findet, steht auf einem anderen Blatt).
gelbe Wiesenameise
Verfasst: Sa 03.01.2004 - 22:11
von Cassie
@Bärbel, du hast ja auch eine selbstgewählte Aufgabe

und damit verschönerst du ja auch anderen das Leben...
Verfasst: Sa 03.01.2004 - 22:34
von stone
gelbe Wiesenameise hat geschrieben:.... daß mittel- oder langfristig ein Leben ohne jegliche Arbeit absolut unbefriedigend und deprimierend ist. Der Mensch braucht eine Aufgabe und eine daraus resultierende "Selbstbestätigung" ...
Da ist aber wieder das dieses Thema von Anfang an Begleitende Problem der begrifflichen Interpretation.
Eine Aufgabe kann ich jederzeit haben, auch abseits der hier im Thread vom Initiator als solche gemeinten "Arbeit". Demnach ist hier die Arbeit halt für viele das Mittel zum Zweck, um sich selbst die Möglichkeit zu geben, eine selbstgewählte Beschäftigung (oder auch Aufgabe) auszuführen (oder zu erfüllen).
Ich sags nochmal:
Wenn ich rein nach der einen oder anderen lexikalischen Definition der Arbeit gehe, kann es kein Leben ohne Arbeit geben, und damit wäre die Intention des Threads ad absurdum geführt und somit das gesamte Thema samt Diskussion absolut überflüssig. Also muß ich mich von dieser wissenschaftlichen Sicht lösen können, um die Frage mal so anzunehmen, wie sie gemeint ist.
Verfasst: So 04.01.2004 - 09:47
von Christine
Es kommt drauf an, und von dem was ich denke, stimmt die Umfrage sogar vollends überein...
Die meisten (behaupte ich mal frech), arbeiten nur damit se geld haben uns sich was leisten können, natürlich das was sie brauchen, und wenn was übrig bleibt noch was für luxus.
Aber, es gibt Einzelfälle, denen die Arbeit spaß macht. Jemand ,der sein absolutes lieblingshobby zum beruf gemacht hat, dem macht die Arbeit spaß, und da könnte der spruch "leben um zu arbeiten" sogar irgendwie stimmen...
Verallgemeinert würd ich aber sogar irgendwie agen - jeder ist mal froh über Freizeit

Verfasst: Mi 07.01.2004 - 20:19
von Argh
Hi
weils hier paßt und ich gerade im Radio höre
wdr5 hat geschrieben:Die gebürtige Hamburgerin Lotte Betke ist 98 Jahre alt. Im letzten Jahrhundert machte sie eine steile Theaterkarriere, die sie Anfang der dreißiger Jahre an das Preußische Staatstheater in Berlin führte. Zusammengearbeitet hat sie mit Größen wie Gustav Gründgens, von dem sie sagt, dass er ein "großer Künstler" gewesen sei, ihr aber "menschlich" nicht gefallen habe. Ihre Erfahrungen mit dem Naziregime hat Lotte Betke in dem Roman "Feuermoon oder: Sieh dich nicht um" niedergeschrieben.
.....
Sie lebt seit einiger Zeit in einem Siegburger Altenheim, in der Nähe ihres Sohnes, des Schauspielers Matthias Ponnier. Im "Tischgespräch" mit Sefa Inci Suvak erzählt die "Dichterschauspielerin" auch von ihren Diskussionen mit Jugendlichen über die Zeit des Nationalsozialismus.
Hehe .... die Reporterin hatte echt Schwierigkeiten einen Termin mit der alten Dame zu finden, die ist einfach zu beschäftigt: hält Lesungen, macht Vorträge und schreibt Kinderbücher
Grüsse
