Harte Nüsse oder vorgekaut - Rätsel bei Spielen
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Harte Nüsse oder vorgekaut - Rätsel bei Spielen
Harte Nüsse oder vorgekaut - Rätsel bei Spielen
Jetzt habe ich Gothic 1 durch- und Gothic 2 auch schon recht lange gespielt. Beide Games gehören aufgrund der prächtigen Grafik und der genialen Atmosphäre zu meinen all-time-favorites.
Eine Sache stört mich bei beiden Spielen aber doch sehr. Viele Haupt- und Nebenquests basieren darauf, anhand einer speziellen Karte (heilige Schreine, Ork-Elite) verschiedene Orte aufzusuchen, um dort Monster zu plätten, entweihte Schreine zu säubern, etc..
Nach einigen dieser recht langwierigen und immer nach dem gleichen Schema ablaufenden Aufgaben stellt sich bei mir eine gewisse Langeweile ein.
Die gute Präsentation der Spielwelt kann mich noch immer begeistern, aber nicht länger über die mangelnde Innovation bei den Aufgaben hinwegtäuschen.
Außerdem ärgert mich, daß der letzte Rest von Eigeninitiative durch sehr detaillierte Quest-Beschreibungen in den Dialogen zerstört wird.
Vielleicht haben dies die Programmierer in Kauf genommen, um ein Spiel zu machen, daß vom Rätselfaktor her nicht zu schwierig und für eine breite Käufer- schicht lösbar bzw. angenehm spielbar ist.
Ich kann mich noch gut an alte RPGs und Adventures wie Bard`s Tale, Maniac Mansion oder die Ishar-Trilogie erinnern. Zum Durchspielen dieser Titel war Kombinationsgabe und eine Portion Cleverness gefordert. Sicher bei manchen Rätseln war man dann des öfteren versucht in`s Keyboard zu beißen oder die Programmierer anzurufen und lauter unanständige Dinge zu sagen. Der Frustfaktor war stellenweise ziemlich hoch.
Hatte man allerdings eine schwere Rätselnuß geknackt war die Freude darüber umso größer.
Meine Fragen an Euch:
- Sind euch die Rätsel in manchen aktuellen Titeln auch zu leicht
- Wenn ja stört`s Euch oder ist es egal
- Was würdet Ihr anders machen
Jetzt habe ich Gothic 1 durch- und Gothic 2 auch schon recht lange gespielt. Beide Games gehören aufgrund der prächtigen Grafik und der genialen Atmosphäre zu meinen all-time-favorites.
Eine Sache stört mich bei beiden Spielen aber doch sehr. Viele Haupt- und Nebenquests basieren darauf, anhand einer speziellen Karte (heilige Schreine, Ork-Elite) verschiedene Orte aufzusuchen, um dort Monster zu plätten, entweihte Schreine zu säubern, etc..
Nach einigen dieser recht langwierigen und immer nach dem gleichen Schema ablaufenden Aufgaben stellt sich bei mir eine gewisse Langeweile ein.
Die gute Präsentation der Spielwelt kann mich noch immer begeistern, aber nicht länger über die mangelnde Innovation bei den Aufgaben hinwegtäuschen.
Außerdem ärgert mich, daß der letzte Rest von Eigeninitiative durch sehr detaillierte Quest-Beschreibungen in den Dialogen zerstört wird.
Vielleicht haben dies die Programmierer in Kauf genommen, um ein Spiel zu machen, daß vom Rätselfaktor her nicht zu schwierig und für eine breite Käufer- schicht lösbar bzw. angenehm spielbar ist.
Ich kann mich noch gut an alte RPGs und Adventures wie Bard`s Tale, Maniac Mansion oder die Ishar-Trilogie erinnern. Zum Durchspielen dieser Titel war Kombinationsgabe und eine Portion Cleverness gefordert. Sicher bei manchen Rätseln war man dann des öfteren versucht in`s Keyboard zu beißen oder die Programmierer anzurufen und lauter unanständige Dinge zu sagen. Der Frustfaktor war stellenweise ziemlich hoch.
Hatte man allerdings eine schwere Rätselnuß geknackt war die Freude darüber umso größer.
Meine Fragen an Euch:
- Sind euch die Rätsel in manchen aktuellen Titeln auch zu leicht
- Wenn ja stört`s Euch oder ist es egal
- Was würdet Ihr anders machen
In BG fand ich die Rätsel okay. Da hat mich besonders das letzte Bardenquest SEHR beeindruckt. Das war mal endlich richtig happig.
Aber grundsätzlich hast du eine interessante Beobachtung gemacht, Etwas was mir bisher nicht so aufgefallen ist. Jetzt aber, wo du es sagst, muss ich dir doch zustimmen. Ich erinnere mich an Betrayal at Krondor. Da musste man immer so ein kleines Rätsel lösen um an den Inhalt einer Kiste ranzukommen. Hehehe, ich glaube ich (samt meiner stark gernevten UMgebung) war kurz vor einen Nervenzusammenbruch. Ich wollte halrt umbedingt JEDE Kiste öffnen.
Man könnte die ganze Diskussion jetzt natürlich weiterführen - meine persönliche, heiss geliebte Theorie ist ja nach wie vor: RPGs entwickeln sich zurück. Was Grafik und die Monster angeht entwickelt es sich vorwärts, aber was alles Anderes angeht: Zurück.
Nicht nur "das Niveau" der Aufgaben & Rätsel ist (finde ich persönlich) gesunken. Auch die Möglichkeiten, was man alles tun kann ... ich erinnere jetzt mal gerne an die DSA Trilogie und Daggerfall (Kräuter sammeln, jagen und der ganze "Nebenkram" der halt alles einen Hauch echter wirken liess).
Nach meienr Meiung sind eh nur noch idiotische BG & Diablo Hybriden auf dem Markt. Zielpublikum scheint für die Spieleindustrie ja klar zu sein: Junge Buben
und denen unterstellt man normalerweise jetzt nicht diiieeeee Rätselfreunde ....
Aber grundsätzlich hast du eine interessante Beobachtung gemacht, Etwas was mir bisher nicht so aufgefallen ist. Jetzt aber, wo du es sagst, muss ich dir doch zustimmen. Ich erinnere mich an Betrayal at Krondor. Da musste man immer so ein kleines Rätsel lösen um an den Inhalt einer Kiste ranzukommen. Hehehe, ich glaube ich (samt meiner stark gernevten UMgebung) war kurz vor einen Nervenzusammenbruch. Ich wollte halrt umbedingt JEDE Kiste öffnen.
Man könnte die ganze Diskussion jetzt natürlich weiterführen - meine persönliche, heiss geliebte Theorie ist ja nach wie vor: RPGs entwickeln sich zurück. Was Grafik und die Monster angeht entwickelt es sich vorwärts, aber was alles Anderes angeht: Zurück.
Nicht nur "das Niveau" der Aufgaben & Rätsel ist (finde ich persönlich) gesunken. Auch die Möglichkeiten, was man alles tun kann ... ich erinnere jetzt mal gerne an die DSA Trilogie und Daggerfall (Kräuter sammeln, jagen und der ganze "Nebenkram" der halt alles einen Hauch echter wirken liess).
Nach meienr Meiung sind eh nur noch idiotische BG & Diablo Hybriden auf dem Markt. Zielpublikum scheint für die Spieleindustrie ja klar zu sein: Junge Buben
Lieber Gruss

Mitglied im Offiziellen MBH (Ex-Besessener) - Fanclub!
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Re: Harte Nüsse oder vorgekaut - Rätsel bei Spielen
In Punkto Rätsel sind die RPGs in den letzten Jahren in der Tat zunehmend verflacht. Einzige wirkliche Ausnahme: Wizards & Warriors von David W. Bradley. Aber was soll's, nach Wizardry 7 (auch von Bradley) ist bzgl. guter Rätsel imho eh schon alles gesagt, was ähnlich gutes wird es in dieser Beziehung höchstwahrscheinlich eh nie wieder geben (da nicht Massenmarktkompatibel).
Zuletzt geändert von Cloud am Do 16.01.2003 - 14:21, insgesamt 2-mal geändert.
- Mondkalb
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Das ist leider nur zu wahr! Ob nun komplexe Rätsel oder auch nur kleine Knobeleien - alles, was den Spielfluss aufhalten könnte, wird wegrationalisiert.
Obwohl es in Adventures auch einen gegenteiligen Trand gab wie z. B. bei Myst und Nachfolgern.
Gerade bei meinem (immer noch) aktuellen Liebling Morrowind vermisse ich das sehr. Wenn man allerdings die Fragen in den Foren liest, ist es auch kein Wunder, dass das nicht mehr modern ist.
Echte Rätsel würden das Spiel für eine Menge Spieler unspielbar schwer machen.
Obwohl es in Adventures auch einen gegenteiligen Trand gab wie z. B. bei Myst und Nachfolgern.
Gerade bei meinem (immer noch) aktuellen Liebling Morrowind vermisse ich das sehr. Wenn man allerdings die Fragen in den Foren liest, ist es auch kein Wunder, dass das nicht mehr modern ist.
Echte Rätsel würden das Spiel für eine Menge Spieler unspielbar schwer machen.
Also ich weiss nicht so recht.... Damals war ich vielfach bei Rätseln einfach nicht weitergekommen, weil das Spiel eben nur diese eine Möglichkeit kannte und wenn man keine Antwort wußte gings einfach nicht weiter. Vor wenigen Jahren war auch noch nicht so sehr das Internet verbreitet, so dass man niemand um Hilfe fragen konnte und man eigentlich das Spiel wieder einpacken konnte, wenn man nicht auf das Rätsels Lösung gekommen ist.
Auf der anderen Seite hat mich z.B. Gothic durch seinen eher linearen Spielverlauf und der sehr leichten (wenn überhaupt) Rätsel eher an perfekte Unterhaltung wie in einem guten Spielfilm erinnert, als an ein knackiges Rollenspiel.
Vielleicht könnte man verschiedene Schwierigkeitsgerade irgendwie programmieren. D.h. man bekommt weniger Hinweise um eine Aufgabe zu erledigen etc. oder man muss alternative Wege gehen können, wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt. Oder es kommt nach einiger Zeit ein Passant von irgendwo herbei und gibt mir einen Hinweis, wenn ich stundenlang vorm 'Sesam Öffne Dich!' stehe und nicht reinkomme.
Auf der anderen Seite hat mich z.B. Gothic durch seinen eher linearen Spielverlauf und der sehr leichten (wenn überhaupt) Rätsel eher an perfekte Unterhaltung wie in einem guten Spielfilm erinnert, als an ein knackiges Rollenspiel.
Vielleicht könnte man verschiedene Schwierigkeitsgerade irgendwie programmieren. D.h. man bekommt weniger Hinweise um eine Aufgabe zu erledigen etc. oder man muss alternative Wege gehen können, wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt. Oder es kommt nach einiger Zeit ein Passant von irgendwo herbei und gibt mir einen Hinweis, wenn ich stundenlang vorm 'Sesam Öffne Dich!' stehe und nicht reinkomme.
- Nightraven
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Jaja, das waren noch Zeiten, als man sich an einem Rätsel festgebissen hatte, bis man es schließlich endlich jubelnd gelöst hat.
Wenns garn icht anders ging, durften alle Kupel ran, oder man fand glücklich irgendwann mal eine Komplettlösung in einem Games-Heft.
Aber andererseits: Wer brütet schon tagelang vor einem Problem, wenn er weiß, daß er ganz schnell im Internet die Lösung findet. Und ich würde mal sagen, die Hemmschwelle nachzusehen sinkt von Tagen schnell zu wenigen Stunden (wenn überhaupt)
Ich weiß aber nicht, was besser ist - Einerseits schafft es ein Erfolgserlebniss, wenn man so eine harte Nuß alleine geknackt hat, andererseits spart es eine Menge Frust, wenn man nach erfolglosen Versuchen zügig an die Lösung kommt
Wenns garn icht anders ging, durften alle Kupel ran, oder man fand glücklich irgendwann mal eine Komplettlösung in einem Games-Heft.
Aber andererseits: Wer brütet schon tagelang vor einem Problem, wenn er weiß, daß er ganz schnell im Internet die Lösung findet. Und ich würde mal sagen, die Hemmschwelle nachzusehen sinkt von Tagen schnell zu wenigen Stunden (wenn überhaupt)
Ich weiß aber nicht, was besser ist - Einerseits schafft es ein Erfolgserlebniss, wenn man so eine harte Nuß alleine geknackt hat, andererseits spart es eine Menge Frust, wenn man nach erfolglosen Versuchen zügig an die Lösung kommt
- Ferryman
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Ach ja....die alten Rätselhammer *mitschwelg*
Mein Absoluter Liebling war ja Zak McCracken, auch wenn es kein RPG war. die Rätsel waren sonderklasse...Logisch und trotzdem hart...
Allerdings sind solche Spiele IMO heut einfach schlicht nicht mehr Rentabel, da der Spielemarkt einfach übersättigt ist. Früher hatte man gradmal ein aktuelles Spiel, das gut war, da hat man die Zeit und die Nerven gerne investiert, weil einem gar nichts anderes übrigblieb, heute holst du dir entweder die Lösung im Web oder ein anderes, gleich gutes Spiel, an dem du weniger knobeln musst...
Andererseits gibt es heute Spiele, denen Rätsel nicht schaden würden, zum Beispiel Morrowind. In diesem sonst Hammermässigen Spiel hätten die Entwickler IMO ruhig einige Rätsellastige Nebenquests einbauen dürfen, wenn man das Rätsel nicht lösen kann, hat man genügend andere Möglichkeiten, sich zu beschäftigen....naja, mal schauen, vielleicht entwickelt ja mal jemand mit dem Construction Kit etwas *hoff*
@Lump: Was war denn in Betrayal in Korondor so toll an den Kisten? wenn mich meine erinnerung nicht im Stich lässt, musste man da nur den richtigen Zeitpunkt erwischen, also klicken, wenn sich das kleine rädchen drehte, um die Fallen auszuschalten und die Kiste zu öffnen ?
Allerdings sind solche Spiele IMO heut einfach schlicht nicht mehr Rentabel, da der Spielemarkt einfach übersättigt ist. Früher hatte man gradmal ein aktuelles Spiel, das gut war, da hat man die Zeit und die Nerven gerne investiert, weil einem gar nichts anderes übrigblieb, heute holst du dir entweder die Lösung im Web oder ein anderes, gleich gutes Spiel, an dem du weniger knobeln musst...
Andererseits gibt es heute Spiele, denen Rätsel nicht schaden würden, zum Beispiel Morrowind. In diesem sonst Hammermässigen Spiel hätten die Entwickler IMO ruhig einige Rätsellastige Nebenquests einbauen dürfen, wenn man das Rätsel nicht lösen kann, hat man genügend andere Möglichkeiten, sich zu beschäftigen....naja, mal schauen, vielleicht entwickelt ja mal jemand mit dem Construction Kit etwas *hoff*
@Lump: Was war denn in Betrayal in Korondor so toll an den Kisten? wenn mich meine erinnerung nicht im Stich lässt, musste man da nur den richtigen Zeitpunkt erwischen, also klicken, wenn sich das kleine rädchen drehte, um die Fallen auszuschalten und die Kiste zu öffnen ?
"Irgendwann wird jeder von euch vor mir stehen! Sorgt besser dafür, dass ihr eure Münze dabeihabt, es führt kein anderer Weg über den Acheron!"
Ich erwarte bei heutigen Rollenspielen (leider) auch keine guten Rätsel mehr...
Aber wenn ich sowas spielen möchte krame ich alte Adventures aus (wie hier auch schon gesagt): Maniac Manson,ZacMacCracken, Day of the Tentacle, Monkey Island... Das finde ich als Ausgleich eigentlich OK.
Ein paar mehr Rätsle im RPG-Bereichwären zwar wünschenswert (so MM3-5 mäßig) aber, wie auch schon gesagt, wohl finanziell leider nicht rentabel...
Aber wenn ich sowas spielen möchte krame ich alte Adventures aus (wie hier auch schon gesagt): Maniac Manson,ZacMacCracken, Day of the Tentacle, Monkey Island... Das finde ich als Ausgleich eigentlich OK.
Ein paar mehr Rätsle im RPG-Bereichwären zwar wünschenswert (so MM3-5 mäßig) aber, wie auch schon gesagt, wohl finanziell leider nicht rentabel...
lg
Khamul
Khamul
Heiß zwar nicht Lump und hab auch nicht soooo weit gespielt in Krondor, aber ich glaube, zwei, drei Kisten hab ich doch aufgemacht.Ferryman hat geschrieben:@Lump: Was war denn in Betrayal in Krondor so toll an den Kisten? wenn mich meine erinnerung nicht im Stich lässt, musste man da nur den richtigen Zeitpunkt erwischen, also klicken, wenn sich das kleine rädchen drehte, um die Fallen auszuschalten und die Kiste zu öffnen ?
Du hattest da Buchstabenschlösser und ein Rätsel, das geholfen hat und entweder hast du sie mit brute force aufgekriegt (sehr langwierig) oder indem du das Rätsel gelöst hast. Meistens hab ich mir alle Buchstaben aufgeschrieben und dann gesucht, welches Wort wohl möglich ist und zum Rätsel passt.
@Fridoxl
Soweit ich weiß, waren Monkey Island 2 und 3 so aufgebaut, dass man verschiedene Schwierigkeitsgrade einstellen konnte... War schon lustig, bei "sehr schwierig" war es wirklich extrem abgedreht, was die für Lösungen haben wollten... *ggg*
Greetinx, Cassie
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"Niemand hat die Absicht, Weltmeister zu werden."

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Hy, Ihr! 
Na, ob Rollenspiele eigentlich für Rätsel gemacht sind? Eigentlich ist das nur durchrennen, Erfahrung sammeln, Sachen suchen und aufheben, bis der Rucksack platzt, und Leute verhauen.
Also, ich kann mich noch dran erinnern, dass ich fast zwei Wochen gebraucht habe, um bei "The Dig" die Lichtbrücken zu aktivieren. Ich kam einfach nicht drauf, die Schalter länger zu drücken...
Rätsel gehören doch eigentlich mehr in die Sparte der Adventures oder solche wie Tomb Raider

Na, ob Rollenspiele eigentlich für Rätsel gemacht sind? Eigentlich ist das nur durchrennen, Erfahrung sammeln, Sachen suchen und aufheben, bis der Rucksack platzt, und Leute verhauen.
Also, ich kann mich noch dran erinnern, dass ich fast zwei Wochen gebraucht habe, um bei "The Dig" die Lichtbrücken zu aktivieren. Ich kam einfach nicht drauf, die Schalter länger zu drücken...
Rätsel gehören doch eigentlich mehr in die Sparte der Adventures oder solche wie Tomb Raider
Gruss *ich* ^.^
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Das wäre kein richtiges Rollenspiel, sondern ein Hack and Slay (wie Diablo). Macht auch Spaß, ist aber ein bißchen etwas anderes. Der Rätselgehalt ist bei den Rollenspielen aber durchaus unterschiedlich. So ist er z.B. bei Wizardry viel höher als bei Might & MagicNa, ob Rollenspiele eigentlich für Rätsel gemacht sind? Eigentlich ist das nur durchrennen, Erfahrung sammeln, Sachen suchen und aufheben, bis der Rucksack platzt, und Leute verhauen.
- Ferryman
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*gg* habs selber rausgefunden, ich hab Betrayal mit return to korondor verwechseltCassie hat geschrieben: Heiß zwar nicht Lump und hab auch nicht soooo weit gespielt in Krondor, aber ich glaube, zwei, drei Kisten hab ich doch aufgemacht.
Du hattest da Buchstabenschlösser und ein Rätsel, das geholfen hat und entweder hast du sie mit brute force aufgekriegt (sehr langwierig) oder indem du das Rätsel gelöst hast. Meistens hab ich mir alle Buchstaben aufgeschrieben und dann gesucht, welches Wort wohl möglich ist und zum Rätsel passt.
"Irgendwann wird jeder von euch vor mir stehen! Sorgt besser dafür, dass ihr eure Münze dabeihabt, es führt kein anderer Weg über den Acheron!"
Zum Thema "Schwierigkeitsgrad einstellen"
Kennt jemand das Spiel Gorusal? Ein deutsches RPG und war nicht so der Renner, es ging jedenfalls in dem Hype der anderen Spiele unter, die zur Zeit erschienen sind.
Da konnte man Anfangs wählen ob man...
Kämpfer Char sein will (Rätsel werden sogut wie selbst gelöst, dafür mehr Monster)
Neutraler Char sein will (bei Rätseln gibts kleine Hilfen, z.b. muss man nur noch eine der vorgegebenen Antworten auswählen)
oder ein Puzzle Character spielen will (keine Vorgabe bei Rätseln, z.b. muss die Antwort selbst eingetippt werden).
Sowas ist eigentlich für jedes Spiel wünschenswert.
Wenn aber ein Rätsel eingebaut wird, dann bitte doch etwas originelles. Manche Rätsel kann ich nicht mehr sehen. Jedes weitere "dreh alle Platten um bis die Fläche schwarz ist" bringt mich echt zum kotzen. Das wurde schon auf den Konsolen ausgelutscht.
Kennt jemand das Spiel Gorusal? Ein deutsches RPG und war nicht so der Renner, es ging jedenfalls in dem Hype der anderen Spiele unter, die zur Zeit erschienen sind.
Da konnte man Anfangs wählen ob man...
Kämpfer Char sein will (Rätsel werden sogut wie selbst gelöst, dafür mehr Monster)
Neutraler Char sein will (bei Rätseln gibts kleine Hilfen, z.b. muss man nur noch eine der vorgegebenen Antworten auswählen)
oder ein Puzzle Character spielen will (keine Vorgabe bei Rätseln, z.b. muss die Antwort selbst eingetippt werden).
Sowas ist eigentlich für jedes Spiel wünschenswert.
Wenn aber ein Rätsel eingebaut wird, dann bitte doch etwas originelles. Manche Rätsel kann ich nicht mehr sehen. Jedes weitere "dreh alle Platten um bis die Fläche schwarz ist" bringt mich echt zum kotzen. Das wurde schon auf den Konsolen ausgelutscht.
- MyBrainHurts
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Du hast mich doch schon
, Kleiner .... *fg*
Ne, mal ernsthaft ..... ist doch wurscht obs nach einiger Zeit abgedroschen war - die anderen Schlösser-knack-Prinzipe waren ja auch net viel besser und waren gleich von Anfang an langweilig.
Was mich mal interessieren würde: Wie knackt man eigendlich bei Morrowind Schlösser und wie sind da die Rätsel?
Und wie bei Gothic 2 (also Rätsel & Schlösser)?
Ne, mal ernsthaft ..... ist doch wurscht obs nach einiger Zeit abgedroschen war - die anderen Schlösser-knack-Prinzipe waren ja auch net viel besser und waren gleich von Anfang an langweilig.
Was mich mal interessieren würde: Wie knackt man eigendlich bei Morrowind Schlösser und wie sind da die Rätsel?
Und wie bei Gothic 2 (also Rätsel & Schlösser)?
Lieber Gruss

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Morrowind:Lump hat geschrieben:Was mich mal interessieren würde: Wie knackt man eigendlich bei Morrowind Schlösser und wie sind da die Rätsel?
Und wie bei Gothic 2 (also Rätsel & Schlösser)?
Schlösser: Dietrich in die Hand nehmen und das Schloß "angreifen". Wenns klappt gehts auf, wenn nicht bleibts zu!
Rätsel: Welche Rätsel? Laufaufgaben beschreibt es eher.
Gothic 2:
Schlösser: Erstmal muss man Schlösser knacken lernen und Dietriche kaufen. Dann kann man seine ersten Versuche wagen. Wenn man ein Schloss knackt muss man nach links oder rechts drücken, je nachdem wie der Character den Dietrich drehen sollen. Jedes Schloss hat eine bestimmte Kombo. Einfache Schlösser gehen schon bei dreimal drehen auf, schwere erst bei 20 mal.
Dreht man einmal in die falsche Richtung darf man wieder von vorne beginnen, im schlimmsten Fall bricht der Dietrich ab (abhängig von Geschicklichkeit).
Rätsel: Hier gibts auch keine richtigen Rätsel. Wie bei MW höchstens die "Wo ist der Dungeon" Suchaufgaben.
- Mondkalb
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Leider ist Morrowind etwas Rätsel-arm. Die paar, die es gibt, sind nicht wirklich schwer. Das Diebeshandwerk wird über einen skill definiert, den man durch häufigen Gebrauch verbessern kann (es gibt auch Trainer). Fallen entschärft man mit Sonden und Schlösser knackt man mit Dietrichen. Der Erfolg hängt vom Level des Schlosses, von der Güte des Handwerkszeugs, vom Wert des Sicherheits-Skills und von der Intelligenz und Geschicklichkeit des Diebes ab. Es gibt auch Zaubersprüche und magische Gegenstände, die Schlösser öffnen.

- Mondkalb
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Möglicherweise hat auch die Tatsache, dass das Spiel für die XBox rauskommen sollte, dazu beigetragen, dass man auf wirkliche Kopfnüsse verzichtet hat.
Wenn ich mir die Fragen in den Foren so anschaue - die meisten Spieler sind selbst mit den elementarsten Dingen völlig überfordert. (Z. B. rumzufragen, um den Standort eines Ladens oder den Aufenthaltsort einer Person ausfindig zu machen - da fragen sie lieber im Forum
.)
Wenn ich mir die Fragen in den Foren so anschaue - die meisten Spieler sind selbst mit den elementarsten Dingen völlig überfordert. (Z. B. rumzufragen, um den Standort eines Ladens oder den Aufenthaltsort einer Person ausfindig zu machen - da fragen sie lieber im Forum


