Michael Moore --Stupid white man

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Rezeguet
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Michael Moore --Stupid white man

Beitrag von Rezeguet »

also

ich hab beulich bowling for columbine gesehn! war ziemlich begeistert...

so nun wollt ich wissen ob das buch auch so gut ist

kann mir da jemand helfen bütte...

mfg

rezeguet
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Also ich habs mir gekauft. (dt. Übersetzung) Ich habe zwar noch nicht alzu viel gelesen, aber alles ist recht unterhaltsam geschrieben. Viele Punkte der Kritik an Bush und die US-Regierung sind allerdings auch schon hier im Board aufgegriffen, bzw. in hintergründigen Fernsehreportagen und -doukumentationen aufgezeigt worden. Dennoch bereue ich es nicht, 12 € dafür ausgegeben zu haben.
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Rezeguet
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Beitrag von Rezeguet »

hmmmm

also die politik tät mich jetz gar net sooo intressieren sondern viel mehr was so der ottonormalamerikaner von waffen denkt..

ich glaub des steht doch da drin oder???

mfg
rezeguet
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Sicherlich ist vieles aus der Sicht von Moore geschrieben. Er sieht sich aber bestimmt nicht selbst als unreflektierenden 'Stupid white man'. Es geht auch nicht primär um den Waffeneinsatz und wie die Bevölkerung darüber denkt, da das Buch noch vor dem 11.September 2001 und seinen Folgen fertiggestellt wurde.

Ansonten benutze mal die Suchen Funktion vom Board. Argh hatte schon einiges zu Michael Moore und seinem Werk in den vergangenen Monaten geschrieben.
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Rezeguet
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Beitrag von Rezeguet »

oh hmm suchen !!! ich trottel


ja eben der 11.9 is so unwichtig

des ging mehr um littleton und die schüler da aber mal genauer suchen muss


mal schnell bisserl rumstöbern muss
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Stimmt bei den Amis liegt die Waffe etwas lockerer Griffbereit zur Hand. Hat zwar nichts mit dem 11.9. zu tun, aber auch wenig mit dem Buch. Und - hast Du gefunden, was Du brauchst?
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Argh
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Beitrag von Argh »

Hi :D
Rezeguet hat geschrieben:hmmmm
also die politik tät mich jetz gar net sooo intressieren sondern viel mehr was so der ottonormalamerikaner von waffen denkt..
ich glaub des steht doch da drin oder???
mfg
rezeguet
Oooh, ein edler Mensch der sich seine Finger nicht in den Niederungen der Politk dreckig machen mag :D :D

Die Sache mit den Waffen ist in den USA ... Politik. In diesem Land haben die Hillbillys die Macht übernommen, die moral majority. Leute die einen schön gepflegten Rasen vorm Haus haben, Sonntags in die Kirche gehen und die Strassen mit Stars and Stripes schmücken. Alle die nicht weiß, angelsächsisch und protestantisch sind sind verdächtig. :unschuldig:

Du kannst ja schonmal üben, leg Morgens (nach dem Zähne putzen)die Hand aufs Herz und singe die 3. Strophe der Nationalhymne :P

Wenn Du das Buch liest wird Dir recht schnell klar warum, die USA so sind wie sie sind. Der Waffenbesitz ist nur ein Symptom - man sollte versuchen dahinter zuschauen - Genauso wie die Bläschen auf der Haut lediglich ein Symptom für "Windpocken" sind - das Interessente sind aber die Viren die die Krankheit auslösen. :P

Also versuche mal zuverstehen warum die Amis so waffengeil sind. I)

Im übrigen ein gutes Buch und flott zulesen :respekt:

Grüsse Argh :bounce:
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Rezeguet
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Beitrag von Rezeguet »

danke jetzt weiß ich dass ichs lesen muss

ok und jetzt die alles entscheidende frage:

auf deutsch englisch???

weißt da jemand rat
wie gut ist die übersetzung bzw. wie schwer ist das englisch???

und dann ab zum hugendubel..
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Beitrag von Argh »

Hi :D

die deutsche übersetzung ist recht gut ... der Aufwand den man für ein englisches Exemplar treiben muß lohnt nicht. Deutsche Exemplare findest Du ja in jeder Buchhandlung palettenweise. - es sei denn Du willst Dein englisch trainieren :P

Hmm ... Du wohnst glaub ich in München da müßte man ja auch leicht original Ausgaben kaufen können - also wenn Dir englisch leichtfällt nichts wie ran :D

Grüsse Argh :jump:
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Beitrag von Rezeguet »

ja genau münchen!!!

also beides kaufen und schaun ob ichs besser übersetzt hätte...

lol nochmal danke argh!!!!

mfg
rezeguet
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Cr@sh
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Beitrag von Cr@sh »

Hol' Dir lieber die deutsche Version. Wenn Du schon Morrowind English umtauschen wolltest. ;) Vieles ist Slang in 'Stupid white men', womit ich z.B. auch auf die Dauer Probleme habe. Obwohl mein Schulenglisch nahezu vorbildlich ist. I)
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Beitrag von Rezeguet »

naja sooo schlecht ist meine nglisch nicht!

ich mein ich kann halt das bob dylan englisch und das schulenglisch ziemlich sauber!

blos bei morrorwind warn mir irgendwie zu viel rpg spezifische ausdrücke drin...

is schwer zu erklären....

rezeguet
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Beitrag von Khamul »

Ich versuch die Erklärung mal ;)
Stamina, Street Wise, Persuasion, etc. sind alles Begriffe, die jeder Rollenspieler kann, bevor er anfängt, Englisch zu erlernen .
Nicht-Rollenspieler sind meistens zu faul, die paar Vokabeln nachzuholen :p :p :p

Zum Thema:
Ich habe mir das Buch heute gekauft, in der Hoffnung, dass es ähnlich interessant ist, wie "Bowling for Columbine" - nur mit etwas tiefergehender Information.
Bin gespannt :)
lg
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Beitrag von Rezeguet »

ja toll....

und hast du die engl. oder die dt. version gekauft????
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Khamul
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Beitrag von Khamul »

Da ich heute anfangen wollte zu lesen die deutsche.
In dem Kaff in dem ich bin wohnen weniger Leute als es in München Buchläden gibt ;)
Aber dafür hab ich Bowling for Columbine nur auf Englisch gesehen, ist ja auch was :))
Und bevor wir uns jetzt alle mit multilingualen Fähigkeiten niederprollen, warte ich mal mit meinem nächsten Beitrag zum Thema, bis ich das Buch etwas weiter gelesen habe.
Mit den ersten paar Seiten ist eine qualifizierte Aussage zum Thema nicht möglich...

Generell bei wirklichem Interesse kann ich Dir nur empfehlen (und werde es evtl. selber auch machen) erst das deutsche zu lesen, dann versteht man sicher alles, und danach das englische. Den Basistext sollte man dann noch verinnerlicht haben und kann anhand der englischen sprachlichen Feinheiten, die evtl. nicht übersetzbar waren/nicht übersetzt wurden vielleicht noch besser die Schärfe mit der der Herr Moore das angeht abschätzen.
lg
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Beitrag von Rezeguet »

ähm bowling for columbine gibts doch nur auf englisch oder...

hab noch nie wwas von ner dt. version gehört

is da das blut grün????

:D:D:D
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Beitrag von Khamul »

So. Habe heute den größten Teil des Tages mit gemütlichem Schmökern verbracht.
Neben kleineren Erkenntnissen (über den Ursprung der Liste "Die USA sind die Nr1" im Witz des Tages, eine neue Erklärung für den Ursprunges des Wortes Sapm (Spiced Ham) )undgrößeren Erkenntnissen, als da wären Informationen über innenpolitische Strukturen der USA, insbesondere auf die letzte Präsidentenwahl bezogen, vernichtende Ansichten über die Nützlichkeit von Männern, etc.. habe ich mir noch immer keine Meinung gebildet ;)

Das Buch ist auch im deutschen recht umgangssprchlich geschrieben und bietet reichhaltige Informationen, leider sind diese auch einseitig - weil das Buch eben nur von einem Mann geschrieben wurde. Ich möchte allerdinsg keine Subjektivität unterstellen, wenn Mr. Moore wirklich alles das tat, was er bis Kapiel 8 (Seite 214 ;) ) getan hat, so ist das aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich beabsichte allerdings nach diesem Buch auch Informationen aus anderen Quellen zu erlangen.


Was Dein besonderes Interesse angeht @Rezeguet
also die politik tät mich jetz gar net sooo intressieren sondern viel mehr was so der ottonormalamerikaner von waffen denkt
so sind neben kleineren Sätzen über Kosten des Star Wars Programms und wie man das Geld hätte besser einsetzen können, bis zu erwähnter Seite, zu der ich bisher vorgedrungen bin, nicht ein Wort gefallen. Vielleicht liest Du erst mal in einer Bücherei rein, bevor Du wirklich Geld dafür ausgibst, wenn die politischen Sachen Dich nicht interessieren.
lg
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Beitrag von Rezeguet »

nicht intressieren stimmt jetzt auch wieder nicht aber es ging mit schon primär um die einstellung der amerikaner zu waffen

ähnlich wie bei der simpsons folge "der revolver"!!!

wer die kennt....

aber lesen werd ichs 100 %

dank an alle ihr seids :top:


mfg

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Beitrag von hafensaenger »

Eine (nicht nur für mich) wichtige Stelle im Buch :
Wir sind eines der wenigen Länder der Welt, die sowohl geistig behinderte als auch minderjährige Straftäter hinrichten lassen. Wir gehören zu den sechs Staaten, die auch Jugendliche zum Tode verurteilen. Nur noch der Iran, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien und der Jemen exekutieren Jugendliche. Die Vereinigten Staaten sind auch das einzige Land neben Somalia, das die Kinderrechtserklärung der Vereinten Nationen nicht unterschrieben hat. Warum?

Weil sie eine Bestimmung enthält, die die Hinrichtung von Jugendlichen unter achtzehn Jahren verbietet. Und wir möchten natürlich die Freiheit behalten, unsere Kinder umbringen zu dürfen, wenn wir das wollen. Keine andere Industrienation richtet ihre Kinder hin. Selbst China verbietet die Todesstrafe für Delinquenten unter 18 Jahren – und das ist immerhin ein Land, das einen erschreckenden Mangel an Achtung vor den Menschenrechten gezeigt hat.

Zur Zeit sitzen in den Vereinigten Staaten über 3.700 Verurteilte in Todeszellen, davon sind 84 minderjährig (oder sie waren es, als sie ihr Verbrechen begingen). Aber unser Oberstes Bundesgericht hält es nicht für eine grausame und unangemessene Strafe (im Sinne des 8. Zusatzes zur US-Verfassung), 16jährige hinzurichten, wenn sie ein Kapitalverbrechen begangen haben. Und ausgerechnet dieses Gericht hat festgestellt, daß 16jährige noch nicht „die Reife und Einsicht“ hätten, Verträge zu unterschreiben. Schon seltsam, oder? Die eingeschränkte Rechtsfähigkeit eines Jugendlichen wird als Hindernis beim Abschluß eines Vertrages angesehen, aber wenn es um das „Recht“ geht, hingerichtet zu werden, sollen Kinder und Erwachsene plötzlich wieder in die gleiche Kategorie gehören?
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
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