Alles nur eine Frage des Settings?

Allgemeine Diskussionen rund um Rollenspiele

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Therak
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Alles nur eine Frage des Settings?

Beitrag von Therak »

Hossa,
ein Blick in mein, von westlichen Entwicklern dominiertes PC-RPG-Regal, kann schon ein Graus sein. Zwei Settings überwiegen hier: Fantasy und Endzeit - und obwohl beide Settings unendlich viele Facetten haben, nutzt kaum ein West-Entwickler diese aus: Bei Fantasy trifft man auf Mensch, Elf, Zwerg und die Endzeit wird immer durch ne nukleare Katastrophe herbeigeführt. Wieso?
Kann man sich bei der Fantasy nicht mal neue Rassen überlegen oder zumindest den Schwerpunkt der Facetten etwas verrücken (bsp: The Witcher) - oder wieso muss bei Endzeit immer ein Fallout eingetreten sein? Kann die Zerstörung der Welt nicht ausnahmsweise durch Außerirdische oder einer himmlischer Apokalypse entstehen? Nein? Wieso? Würde niemand kaufen? Achso, ja... halt!
Östliche Entwickler, sprich Japan, sind da schon etwas mutiger. Sicher, auch dort gibt's mehr als genug "klassische" Fantasy (wobei dort statt Elf Zwerg Mensch eher halbnackte Elfe, lustiger Blob und Kind mit hohen Haaren im Mittelpunkt stehen) - aber dennoch findet man bei den dortigen Entwicklern weitaus mehr Erfindungsreichtum. Ein von Dämonen überranntes Tokyo? Ein Spiel IM Spiel? Wo findet man sowas im Westen?
Verkaufen tun sich diese Titel, zumindest in den USA*, auch wunderbar, also wieso haben "unsere" Entwickler so viel Angst etwas neues auszuprobieren? (*in Europa hingegen erscheinen sie meist Jahre später, ohne große Werbemaßnahmen. Schon schlimm im bösen PAL-Land zu leben)

Daher meine Frage:
Sollte mal ein neues Setting benutzt werden - und wenn ja, welches? Reichen euch Fantasy, Endzeit und ab und zu etwas Sci-Fi vollkommen aus oder würdet ihr gerne Veränderungen vornehmen?
Fragen über Fragen :)
Toastman
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Beitrag von Toastman »

Da fällt mir spontan was ein:

Ich fand das Setting von "Terranigma" äusserst spannend - das war eine Kombination von Nuklearer Holocaust und japanischer Fantasy.

Ein solches Setting liesse sich sicher verkaufen, da alle Facetten abgedeckt waren, die du genannt hast: lustige Auftritte, ein aufgrund Giftgas menschenleeres Neo-Tokio, ZWEI (!) KOMPLETT ERFORSCHBARE WELTEN (!!!), eine abwechslungsreiche Story...

Und nicht nur ein "Spiel-im-Spiel", ich erwähne nur den Spieler-gemachten Ausbau der Städte.
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Therak
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Beitrag von Therak »

Mit "Spiel im Spiel" habe ich die Hack-Reihe gemeint, in der man einen Jungen spielt, der wiederum ein MMORPG spielt :D

*hach* ja, Terranigma ist eines der wenigen Spiele die in Europa rauskamen, aber nicht in den USA. Aber auch hier gilt: Das Spiel ist von östlichen Entwicklern ;)
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Flyer
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Beitrag von Flyer »

Das ist aber ein ziemlich philosophisches Thema, oder ... ;)
Wo sind z.B. die guten alten Adventure geblieben (Indiana Jones, Sam & Max, ...)? Das spielt quasi in der Gegenwart und man muss Rätsel lösen, um das Spiel zu beenden. Einfach klasse!!
Das ganze gibt es nicht mehr, weil keine ausreichend große Fanbase da ist. Und somit können wir uns schöne neue Settings ausdenken, die aber nie realisiert werden. Denn am Ende zählt für die ganzen Spielehersteller nur der kommerzielle Erfolg.
Gruß,
Flyer
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Therak
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Beitrag von Therak »

Flyer hat geschrieben: Wo sind z.B. die guten alten Adventure geblieben (Indiana Jones, Sam & Max, ...)?
Ähm hier, z.B?!

Über facettenreiche Adventures braucht man sich nicht zu beklagen,
mir geht's hier um RPGs *auf Forentitel zeig* :D
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maik_r
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Beitrag von maik_r »

jo Adventures haben ja regelrecht ein Comeback: Jack Keane, So Blonde, Runaway etc.
Toastman
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Beitrag von Toastman »

Ein grosses Problem der RPGs ist, dass vieles nur für eine bestimmte Konsole geschaffen wird und alle anderen in die Röhre schauen. Um Beispiele zu nennen:

- Lufia, Terranigma, Secret of Mana, Secret of Evermore (Nintendo, nur SNES)
- Die Zelda-Reihe (Nintendo auf allen Konsolen)
- Final Fantasy (seit FF 8 nur noch Konsolenversionen für die PS)

Mir ist ja klar, dass man sich die Konsolenspiele nicht kauft, wenns für den PC welche gibt, aber da liesse sich doch über Alternativ-Szenarien (anderes Gebiet, veränderte Version) was machen und die Kaufkraft noch erhöhen, ohne den finanziellen Aufwand für ein KOMPLETTES Spiel aufzuwenden.

Sehr schade finde ich da, dass firmeninterne Querelen zu einer Blockade ganzer Plattformen führen, einige von euch werden sich noch an die desaströse Trennung von Squaresoft und Nintendo erinnern...
etliche Spiele wurden einfach nicht mehr übersetzt bzw. künftig nur noch für andere Plattformen angeboten.
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Therak
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Beitrag von Therak »

Dass Asia-RPGs primär auf Konsolen erscheinen ist ja nichts neues mehr - aber das hat doch bitt'schön nichts mit dem Setting zu tun!
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Flyer
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Beitrag von Flyer »

Zum Setting:
Gegenwart, mit allem was z.Z. möglich ist (z.B. Technik, Berufe). Keine anderen Rassen oder "Killermutanten".
Gruß,
Flyer
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Kiminod Zom
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Beitrag von Kiminod Zom »

Boah ja! Killermutanten sind doch soooo cool! vor allem wenn se eitern oder so :))
Ich bin für mehr Piraten in Computerspielen
AY!!
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Lord_of_the_Vampires
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Beitrag von Lord_of_the_Vampires »

Da fällt mir spontan noch Arcanum ein das hatte auch mal ein interessantes Setting: Industrialisierung in einer Fantasy-Welt :))


Ich würde mal gerne ein gutes RPG in der Zukunt, aber ohne Endzeit, also auch mit richtigen Städten und nicht nur ein paar Dörfer mit 5 Hütten, spielen...
:evilwings: Gruß Lord_of_the_Vampires :evilwings:
Toastman
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Beitrag von Toastman »

Aber nicht allzuferne Zukunft ^^ sonst kannst du Star Trek nehmen.

Vielleicht in Richtung von "I,Robot"-Universum ?
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Therak
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Beitrag von Therak »

Lord_of_the_Vampires hat geschrieben:Da fällt mir spontan noch Arcanum ein das hatte auch mal ein interessantes Setting: Industrialisierung in einer Fantasy-Welt :))
Sowas nennt sich "Steampunk" und ja, ist auch ne Mangelware was Settings angeht.
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chaos-tom
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Beitrag von chaos-tom »

Spontan fällt mir dazu HellGate London ein, das ein von Dämonen überranntes modernes London bietet (allerdings fand ich, dass die Geschichte und Charaktere grauenvoll erzählt sind)

Außerdem bietet auch der Klassiker Morrowind eine eigenwillige Fantasywelt mit seinen Aschestürmen und der Elfengesellschaft (in Oblivion hat man sich dann wieder leider massenkompatibleren Settings zugewandt.

Zum dritten könnte man noch das relativ unbekannte Speterra Core nennen, einen Baldur's Gate-Verschnitt der in einer bizarren Schalen-Welt spielt und so eine Mischung aus Manga, Sci-Fi und Cyberpunk bietet.
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Rincewind0409
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Beitrag von Rincewind0409 »

Nun, ich spiele sehr gerne Fantasy Titel. Ich mag eine Welt mit Menschen, Elfen, Zwergen, etc. Jade Empire z.B. würde ich mir nicht kaufen, zieht mich nicht.

ABER Mass Effect , SciFi, kommt demnächst für den PC. Das werde ich mir mal näher ansehen. Auch die Kotor Reihe hat nichts mit Fallout zu tun.

Zu Adventures fallen mir auch einige gute Titel ein, Jack Keane ist doch gut gelungen. Auch Perry Rhodan sieht vielversprechend aus. Treasure Island scheint auch gut (wenn auch kurz) geworden zu sein.

greetings

Rince
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maik_r
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Beitrag von maik_r »

zu Perry Rhodan ist jetzt übrigens auch ne Demo erschienen.
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Kiminod Zom
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Beitrag von Kiminod Zom »

PIRATEN! Piraten sind cool, sie fuchteln mit säbeln und anderem rum (hihi RUM) UND es gibt keine Piraten-RPGs (auf jeden fall keine guten).
das wäre meiner meinung nach ein völlig unverbrauchtes setting. Ausserdem gibts bei den Piraten ja auch coole sachen wie z.b. vodoo und ähnliches was sich verbauen liesse.
Ich find Piraten gut!
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Therak
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Beitrag von Therak »

...aber nur wenn's auch Ninjas gäbe :D
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Kiminod Zom
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Beitrag von Kiminod Zom »

DAS isses!!!
Also: Die Karibik. Die Ninja-Piraten Allianz fängt nach fünfzigjährigem bestehen wegen eines streits, ob seesterne als waffen benutzt werden dürfen an zu bröckeln. man kann mehrere klassen wie pirat, ninja oder vodoopriester wählen und macht dann ...ähm IRGENDWAS!

Ich unterstütze hiermit die Piraten-Ninja-Allianz!
um das dritte coole Element hinzuzufügen bräuchte man noch Vampire!
Vampire wollen die Karibik erobern! :ninja: :evilwings:
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