Gefühle - wandelnde Stimmungen?
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- youth chaker
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Ho Ho Ho!
Fundamentalisten zeichnen sich durch ständiges Springen auf beiden Füßen - Al Pacino hatte da Recht.
Übrigens, grats zur Namensgebung, Cr@ash!
Mich bringt es sehr viel näher zu Gott, wenn ich mir nicht ständig die Frage stelle, ob ich näher bei Gott bin oder ob ich mich von ihm entferne. Unendliches Gottvertrauen bedarf doch keiner Prüfung - das wird der Herr schon richten. Oder nicht? Die natürliche Diskrepanz eben"Entfernt mich etwas von Gott?" (oder nicht)
bzw. in der gesteigerten Form
"Bringt mich etwas näher zu Gott?" (oder nicht)
Willlllllkommen zu den JesusChrist-Open 2004 Winter-Edition 2k proofed. Könnten sich die Christen nun entscheiden, ob Jesus ein Mensch war oder nicht? I'm very shocked!Ein Mensch kann jedoch niemals vollständig ohne Sünde leben - dies war nur Jesus Christus möglich!
Übrigens, grats zur Namensgebung, Cr@ash!
- Shadow-of-Iwan
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Ehrlich? Doof das jetzt... naja, aber.. was macht der Mensch, wenn er keinen Gott mehr hat...Shadow-of-Iwan hat geschrieben:"Entfernt mich etwas von Gott?" (oder nicht)
bzw. in der gesteigerten Form
"Bringt mich etwas näher zu Gott?" (oder nicht)
völlig unsinnig sowas....
Gott ist tot!
Obwohl.. sag mal, Shadow... na.. also.. na.. *zwinker* komm... willst du nicht mein Gott sein? Ich bete dich auch an und wenn du willst, also... dann verbreite ich auch dein Wort! Na... ?
- Manni_B
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... so ist es Shadow. Ein Gott lebt nur so lange, wie Menschen ihn leben lassen. Wenden sie sich von ihm ab, oder er wird ihnen ausgetrieben, stirbt er. Dann machen sie sich einen neuen, oder bekommen einen neuen aufgezwungen.Shadow-of-Iwan hat geschrieben: völlig unsinnig sowas....
Gott ist tot!
Schau, wo sind all' die Götter Ägyptens? Sie sind alle tot.
Außer, Atum.
Der-Ungeschlechtliche, Der-aus-sich-Selbsterstandene, Der-Unsichtbare, Der-Verborgene. Das ist ein Gott, gell?
- Manni_B
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"Ein Gott lebt nur so lange, wie Menschen ihn leben lassen."
... das ist das 1. Gebot des Gottes Atum.
Im Gegensatz zum ersten Gebot des Gottes der Christen:
ICH bin der HERR, dein Gott.
Du sollst keine anderen Götter haben, neben mir.
(Dumm, damit bestätigt er die Existenz anderer Götter und kann nicht der einzige Gott sein.)
... das ist das 1. Gebot des Gottes Atum.
Im Gegensatz zum ersten Gebot des Gottes der Christen:
ICH bin der HERR, dein Gott.
Du sollst keine anderen Götter haben, neben mir.
(Dumm, damit bestätigt er die Existenz anderer Götter und kann nicht der einzige Gott sein.)
Naja Manni, das ist dann doch etwas daneben interpretiert.
Er sagt nicht Du sollst keine der anderen Götter neben mir haben (oder so), sondern keine anderen Götter haben. Und wie du schon so schön gesagt hast, dass die Menschen sich ihre Götter selbst schaffen, will er dass sie sich keine anderen schaffen, nicht, dass sie solche anbeten sollen die es (schon) gibt. Konkurrenz schadet halt dem Geschäft. 
- Karyptis
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Nö, Manni hat Recht...
Guten Abend allerseits auch
Laut der Übersetzung Luthers heißt es deutlichst...
... nach Hurtienne
.. und letztendlich entsprechend der italienischen Grundlage...
Soweit mein Kenntnisstand und gemäß meinen Quellen.
Die strikte Beibehaltung des Wortes in geringen Abwandlungen, obgleich die Bibel stetigen Interpretationen und Neuschreibungen durchwandert hat, lässt darauf schließen, dass es darum ging, keinen Gott neben diesem anzubeten. Man könnte meinen, jemand hätte Angst vor Konkurrenz.
Das war aber keineswegs ein eventueller Gott - sondern wahrscheinlich vielmehr die Schreiberlinge selbst, die zur damaligen Zeit mit überaufkommenden Prophetentum und Parallelreligionen zu tun hatten. Nachweislich hatten sie gewisse Probleme und Sorgen
Guten Abend allerseits auch
Laut der Übersetzung Luthers heißt es deutlichst...
Die Neuübersetzungen sagen nach Heinersdorf"Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."
Ich bin der Ewige, dein Gott.
Ich habe dich aus dem Land Ägypten, aus der Knechtschaft, geführt.
Du wirst keine anderen Götter neben mir haben.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Ich - UNNENNBAR - bin dein Gott
Ich habe dich aus dem Land Ägypten, aus der Knechtschaft, geführt.
Du wirst keine anderen Götter neben mir haben.
... nach Hurtienne
... nach ZüricherIch bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe.
Du wirst keine anderen Götter haben neben mir.
.. nach BuberIch bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Lande Ägypten, aus dem Sklavenhause, herausgeführt habe;
du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
... nach der EinheitsübersetzungICH
bin dein Gott,
der ich dich führte
aus dem Land Ägypten, aus dem haus der Dienstbarkeit.
Nicht sei dir
andere Gottheit
mir ins Angesicht.
... nach "Hoffnung für alle"Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
... ebenfalls nach der Einheitsübersetzung gemäß Exodus 20, 2-17Ich bin der Herr, dein Gott; ich habe dich aus der Sklaverei in Ägypten befreit.
Du sollst außer mir keine anderen Götter verehren!
... laut englischer Quellangabe..."Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
(1) Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
You shall have no other gods before [a] me
.. und letztendlich entsprechend der italienischen Grundlage...
altro... fuori di.... = außer, neben, darüberhinausIo sono il Signore Dio tuo:
1. Non avrai altro Dio fuori di me.
Soweit mein Kenntnisstand und gemäß meinen Quellen.
Die strikte Beibehaltung des Wortes in geringen Abwandlungen, obgleich die Bibel stetigen Interpretationen und Neuschreibungen durchwandert hat, lässt darauf schließen, dass es darum ging, keinen Gott neben diesem anzubeten. Man könnte meinen, jemand hätte Angst vor Konkurrenz.
Das war aber keineswegs ein eventueller Gott - sondern wahrscheinlich vielmehr die Schreiberlinge selbst, die zur damaligen Zeit mit überaufkommenden Prophetentum und Parallelreligionen zu tun hatten. Nachweislich hatten sie gewisse Probleme und Sorgen
- Manni_B
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... dazu möchte ich anmerken:
Die Juden waren nicht Sklaven in Ägypten. Sie gingen mehrfach freiwillig in die Knechtschaft nach Ägypten, weil es in ihrem Lebensraum Hungersnöte (Teuerungen) gab.
Ein Knecht ist kein Sklave! Er begibt sich freiwillig in die Knechtschaft (Jeder Bauer hatte bei uns früher Knechte).
In Ägypten herrschte Demokratie, was die Wahl der Götter betraf.
Bevor nun der Auszug aus Ägypten begann, kannten die Stämme der Israeliten diese Götter und sie beteten sie auch an und dienten ihnen. Für diese Juden gab es noch nicht den 'einzigen' Gott und sie waren auch noch nicht 'ein Volk'.
Das änderte sich schlagartig, als Moses aus Midiam zurück kehrte.
In Midiam hatte er die Tochter des Priesters Jethros geheiratet und dort auch dem Gott JAHWE gedient.
Dieser Gott sollte nun nicht nur für seinen Stamm der 'einzige' Gott sein, sondern für alle Stämme. Das war in Ägypten nicht durchzusetzen (Gottesdemokratie). Also, mußte mann sich isolieren und zog für 40 Jahre in oder durch die Wüste, um die anderen Götter vergessen zu machen.
Und... dieser Gott wurde nun der Gott der Juden (einzig und allein der Juden). Alle anderen, auf dieser Erde lebenden Völker, hatten ihre Götter behalten (bis man sie ihnen ausgetrieben hatte).
Dieser Gott ist nun der Gott der Christenheit. Alle Achtung.
Die Juden waren nicht Sklaven in Ägypten. Sie gingen mehrfach freiwillig in die Knechtschaft nach Ägypten, weil es in ihrem Lebensraum Hungersnöte (Teuerungen) gab.
Ein Knecht ist kein Sklave! Er begibt sich freiwillig in die Knechtschaft (Jeder Bauer hatte bei uns früher Knechte).
In Ägypten herrschte Demokratie, was die Wahl der Götter betraf.
Bevor nun der Auszug aus Ägypten begann, kannten die Stämme der Israeliten diese Götter und sie beteten sie auch an und dienten ihnen. Für diese Juden gab es noch nicht den 'einzigen' Gott und sie waren auch noch nicht 'ein Volk'.
Das änderte sich schlagartig, als Moses aus Midiam zurück kehrte.
In Midiam hatte er die Tochter des Priesters Jethros geheiratet und dort auch dem Gott JAHWE gedient.
Dieser Gott sollte nun nicht nur für seinen Stamm der 'einzige' Gott sein, sondern für alle Stämme. Das war in Ägypten nicht durchzusetzen (Gottesdemokratie). Also, mußte mann sich isolieren und zog für 40 Jahre in oder durch die Wüste, um die anderen Götter vergessen zu machen.
Und... dieser Gott wurde nun der Gott der Juden (einzig und allein der Juden). Alle anderen, auf dieser Erde lebenden Völker, hatten ihre Götter behalten (bis man sie ihnen ausgetrieben hatte).
Dieser Gott ist nun der Gott der Christenheit. Alle Achtung.
- Shadow-of-Iwan
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ach nee du...laß mal *g* ich will nicht schon wieder gott sein...das is ziemlich anstrengend mit der zeitKaryptis hat geschrieben:Obwohl.. sag mal, Shadow... na.. also.. na.. *zwinker* komm... willst du nicht mein Gott sein? Ich bete dich auch an und wenn du willst, also... dann verbreite ich auch dein Wort! Na... ?
Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennung, Folter. Wir wissen wie man feiert.
Deine KIRCHE.
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- Karyptis
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Du bist fies, ehrlich. Gut, dann verehre ich etwas anderes... keine Ahnung, was es noch so im God-Ausverkauf gibt.Shadow-of-Iwan hat geschrieben:ach nee du...laß mal *g* ich will nicht schon wieder gott sein...das is ziemlich anstrengend mit der zeitKaryptis hat geschrieben:Obwohl.. sag mal, Shadow... na.. also.. na.. *zwinker* komm... willst du nicht mein Gott sein? Ich bete dich auch an und wenn du willst, also... dann verbreite ich auch dein Wort! Na... ?die letzten mal reichen mir jetzt für ne weile *g*
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Eigentlich im Sinnes des kommunistischen Gedanken sehr unfreundlich. Wenn, dann gehört jeder jedem. Einen Gott für mich, einen für dich... einen für mich...Dieser Gott ist nun der Gott der Christenheit. Alle Achtung
Schlussendlich bleibt zu sagen: Viele Religionen behaupten von sich, die einzig wahre zu sein. Nur wenige zeichnen sich durch solch einen solch aggressiven missionarischen Charakter aus. Ich bin daher der Meinung, dass du etwas nachsichtiger sein solltest und zwar deshalb
Manche Religionen müssen wie ihre Gläubigen einfach reifen - andere sind da schon etwas erwachsener. Für mich aggieren nur Wesen mit religiöser Verlustangst oder angstrebtem Machtanspruch so missionarisch und ausklammenrd wie die Vertreter der klassisch katholischen Kirche.
Erst Aufklärung und Kampf haben die katholischen Theologen soweit gebracht wie es heute der Fall ist. Kein Wunder also, dass es mich wiederum wütend macht, wenn Gläubige meinen, durch Umkehr alles wieder zu zerstören, woran eigentlich alle Frieden und Fortschritt haben könnten. Vor allem stört es mich dann, wenn ein ständiges "WIESO nur, WIESO GLAUBST DU NICHT..." und "DU KÖNNTEST glauben!" als ewiger Unterton mitschwingt.
@Gelbe Wiesenameise:
Das ist es, was mich vor allem stört. Und solange es Menschen in meiner unmittelbaren auch virtuellen Umgebung nicht begreifen, solange werden sie die Diskussion mit mir haben. Und wenn ich das zu meiner Religion mache und ich einen Gott des Forums und der Diskussion ernenne - hier hast du deinen Gläubigen, vor dir.




