Oh, da bin ich aber froh, das es diese Überlegung bereits im Spiel Einfluß gefunden hat. Das mit der Herausstellung der Individualleistung ist so eine Sache, z.B.Xajorkith hat geschrieben:Das Verhältnis ist zu 5 %.fridoxl hat geschrieben:Erfahrungspunkte
Da fällt mir noch was zu Verteilung der Erfahrungspunkte ein. Ich weiss nicht wie viele das vielleicht schon geäußert haben, aber bei Bard's Tale wurden sämtlich Erfahrungspunkte nach einer Schlacht an alle Partymemeber gleichmäßig verteilt. Ich finde zwar auch das die Einzelleistung dann etwas zu kurz kommt, aber vielleicht kann man es so berechnen, das 50% der Erfahrungspunkte individuell und 50% gleichmäßig verteilt werden. Oder meinetwegen auch im Verhältnis 70:30.
Dödelgegner werfen dann bei den anderen nichts ab.
Der Paladin haut auf den Gegner rauf und zieht 10 Punkte ab. Der Mönch setzt noch einen drauf und zieht sogar 15 Punkte ab. Dann kommt der Druide, wo der famouse Giftzauber sogar mal 3 Schadenspunkte verursacht und tötet den schon am Boden liegenden röchelenden Gegner. Wo bleibt da die Würdigung der Individualleitung des Mönches und des Paladins, ohne die der Kampf noch 12 Runden länger gedauert hätte? Wer weiß, vielleicht hätte der Druide alleine gar nicht den Kampf überlebt?
Anderes Beispiel der Druide zaubert Earthshield und alle Gruppenmitglieder profitieren den ganzen Kampf über mehrere Runden bei jedem gegnerischen Angriff davon, indem sie weniger Verletzungen hinnehmen müssen. Wo bleibt da die Würdigung der Leistung des Individualisten (hier Druide)?
Für mich sind diese 5% Gemeinschaftserfahrungspunkte lediglich wie eine Variable X zu sehen, an der man ein bisschen rumschrauben kann, um die Spielbalance auszuloten. Wenn man hingegen es ganz genau nach der der Individaualleistung abrechnen möchte, würde die Berechnung noch komplizierter werden, wenn man die genaue 'gerechten' Zahl ermitteln möchte.
Ich meine es ist so ähnlich, wie wenn eine Firma nur ihren Außendienstmitarbeitern Geld bei einem Vetragsabschluß zahlen würde. Der Kunde, der den Vertrag abschließt ist so gesehen der Gegner
Alle anderen in der Firma, also die Ingenieure, die das Produkt entwickeln, die Sekretärin, die den ganzen Tag die Koordination macht, wohin die Außendienstmitarbeiter den nächsten Tag hinzufahren haben und die Putzfrau, die dafür sorgt, dass das Klo immer sauber ist und somit dazu beträgt, das alle sich wohl fühlen, bekommen kein Geld. Es sei denn, sie bringen auch Vertragsabschlüsse mit, obwohl sie den ganzen Tag was ganz anderes machen und überhaupt nicht geeignet sind, um überzeugend einem Kunden irgendwas zu verkaufen.
Natürlich hinkt dieser Vergleich, aber ich hoffe ich konnte ein bisschen mehr Verständnis für eine höhere prozentuale Gemeinschaftsverteilung de EP wecken.




